Wissen


Wissen ist seit je her Deutschlands größter Schatz, der seit vielen Jahrzehnten die hiesige Wirtschaftskraft bestimmt. Aber neues Wissen ist flüchtig und hat in der heutigen Gesellschaft eine zunehmend geringere “Halbwertzeit“. Nach dem Eisbergprinzip wandert das aktive, neue Wissen von heute, bereits morgen unter die Wasseroberfläche. Dort wird „aktives“ zu „passivem“ Wissen, dessen Existenz und Wert schnell ins Vergessen gerät.

Dieser Prozess wird durch die zunehmende Integration und Automatisierung in der Computertechnik (IT) noch einmal deutlich beschleunigt. Das passive Wissen” wird in (IT-) Unterstützungssysteme integriert, auf deren Funktion wir tagtäglich und massiv zunehmend setzen. Mit der Austauschbarkeit dieser Systeme und der grenzenlosen (globalen) Verbreitung von Software, wird dieser Anteil unseres Wissens weltweit verfügbar gemacht. Das mühsam erarbeitete Wissen ist als frei käufliches Gut auf dem Markt zu haben.

Die Erfahrungen der in einem Unternehmen zusammenarbeitenden Menschen sind noch nicht in Systemen integriert und auch nicht auf dem Weltmarkt zu kaufen. Die spontane Verbindung und der Austausch eigenständig intelligent denkender Individuen haben stets den Charakter der “über der Wasseroberfläche liegenden” Eisbergspitze. Im Grunde also eine schier unerschöpfliche Quelle neuer Ideen und Ansätze. Eine Quelle also, die es durch geschickten und dabei vorsichtigen Umgang zu nutzen gilt.

Aus diesen Gründen ist Wissensmanagement und „neues Wissen“ noch wertvoller geworden. Es geht um die Mobilisierung und Nutzung des Wissens der im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter. Ziel ist es, möglichst viel “Neues Eis” auf den “Eisberg” zu bringen und den zunehmenden “Tiefgang” für das Unternehmen zu nutzen.

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